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JASMIN MERZ-GRÖTSCH (AUTOR) - Schreiben als System, 2 Bde., Bd.2, Die Wirklichkeit aus Schülersicht Jasmin Merz-Grötsch Fachdidaktik Deutschunterricht Textproduktion Schreiben Schreibforschung Schriftsprache Pädagogik Schulpädagogik Sekundarstufe I+II Schreiben Schreibunterricht Pädagoge Schulpädagogik Didaktik Methodik Pädagogen Sekundarstufe I, II Befragung Empirische Untersuchung Kreativität Schüler Methodik  Sozialwissenschaften

Title: Schreiben als System, 2 Bde., Bd.2, Die Wirklichkeit aus Schülersicht Jasmin Merz-Grötsch Fachdidaktik Deutschunterricht Textproduktion Schreiben Schreibforschung Schriftsprache Pädagogik Schulpädagogik Sekundarstufe I+II Schreiben Schreibunterricht Pädagoge Schulpädagogik Didaktik Methodik Pädagogen Sekundarstufe I, II Befragung Empirische Untersuchung Kreativität Schüler Methodik Sozialwissenschaften
Description: Fillibach, Fillibach, 2001. 270, 20,6 x 15 x 1,4 cm, Softcover. Zustand: 2. „Blöde Fragen zum Text beantworten.“ (Aussage eines Schülers über seine Schreiberfahrungen) Der zweite Band (Band 1, vgl. Newsletter vom 16. August 2002) von Jasmin Merz-Grötsch untersucht auf der Basis einer empirischen Befragung von 153 Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I die Realität schulischen Schreibunterrichtes. Vorangestellt ist ein Grundlagenteil, der sich mit den Schreibvorgängen in der Schule als institutionellem Raum beschäftigt und hier vor allem Lehr- und Bildungspläne auf ihre Auffassung vom Schreiben hin untersucht. Im Anschluss wird das in Band 1 fundierte „System Schreiben“ auf die Übertragbarkeit im schulischen Raum hin befragt und im Hinblick auf verschiedene Systemfaktoren wie individuelle Voraussetzungen, benötigte Kompetenzen, von aussen einwirkende Konstituenten und personelle Einflussfaktoren ausdifferenziert. Im Zentrum von Band 2 steht ein empirischer Analyseteil. Er zielt darauf ab, einen aus dem Systemcharakter des Schreibens abgeleiteten Hypothesenkatalog zu überprüfen, der im Kern auf der Grundannahme basiert, dass schulisches Schreiben vergleichsweise ineffizient sei und grundlegender Veränderungen bedürfe. Im Ergebnis gelangt die Verfasserin zu einer weit gehenden Bestätigung eines traurig stimmenden Befundes: Trotz erheblicher Fortschritte in der wissenschaftlich begründeten Entwicklung der Schreibdidaktik, die in Lehr- und Bildungspläne Eingang gefunden haben, ist der Schreibunterricht an den untersuchten Schulen gekennzeichnet durch methodische Einseitigkeit, die Ausrichtung an „objektivierten“ Bewertungsbedürfnissen von Lehrerinnen und Lehrern, die das überprüfbare Lernergebnis in den Blick nehmen, aber nicht den Prozess der Vermittlung durch Vor- und Nachbereitung, und somit auch die Transparenz in der schriftlichen Benotung vermissen lasse. Die individuelle Schülerin, der individuelle Schüler werden als schreibendes und kommunizierendes Subjekt kaum ernst genommen und wenig sinnvollen formalen Vorgaben unterworfen. Die Verfasserin fordert auf der Basis dieses gut dokumentierten empirischen Befundes, dass die Lernenden in ihrer individuellen Persönlichkeit in das Zentrum der Schreibdidaktik gestellt werden sollen. Die Lehrerinnen und Lehrer werden hingewiesen, sich von ihrer Rolle als „instruktive Wissensvermittler“ zu verabschieden, um „den Lernstand der einzelnen Lernenden zu ermitteln und, darauf aufbauend, differenzierte Lernangebote zu machen“. In diesem Zusammenhang wird es für unabdingbar gehalten, auch die Lehreraus- und fortbildung einer Revision zu unterziehen. Die vorhandenen Potenziale aus Fachdidaktik und Schreibforschung müssen besser ausgewertet und einbezogen werden. Die empirisch belegte Diagnose ist klar formuliert, die vorgeschlagene Medizin ist nachzuvollziehen. Lehrerinnen und Lehrer sind gezwungen, die Befunde, die sich sicher mit eigenen Erfahrungen weitgehend decken, zur Kenntnis zu nehmen und darüber nachzudenken. Bleibt die Frage, was denn genau die Ursache einer als zunehmend defizitär erkannten Praxis ist und warum sie sich beharrlich fortsetzt. Vielleicht wäre es sinnvoll, hier einen dritten Band vorzulegen, der die unterrichtspraktischen Erfahrungen von Lehrerinnen und Lehrern und deren Schwierigkeiten beleuchtet. Reihe/Serie Schreiben als System ; Bd.2 Masse 150 x 210 mm Einbandart Paperback Befragung Empirische Untersuchung Kreativität Schüler Methodik Fachdidaktik Deutschunterricht Textproduktion Schreiben Schreibforschung Schriftsprache Sozialwissenschaften Pädagogik Schulpädagogik Sekundarstufe I+II Schreiben Schreibunterricht Pädagoge Schulpädagogik Didaktik Methodik Pädagogen Sekundarstufe I, II ISBN-10 3-931240-14-2 / 3931240142 ISBN-13 978-3-931240-14-1 / 9783931240141 Schreiben als System, 2 Bde., Bd.2, Die Wirklichkeit aus Schülersicht von Jasmin Merz-Grötsch (Autor) ISBN/ISSN 3931240142. Gewicht/weight: 2000 gr.

Keywords: Befragung Empirische Untersuchung Kreativität Schüler Methodik Fachdidaktik Deutschunterricht Textproduktion Schreiben Schreibforschung Schriftsprache Sozialwissenschaften Pädagogik Schulpädagogik Sekundarstufe I+II Schreiben Schreibunterricht Pädagoge Sc

Price: EUR 189.90 = appr. US$ 206.39 Seller: LLU Buchservice
- Book number: BN32562