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Title: Organisation der elektrischen Telegraphie in Deutschland für die Zwecke des Krieges.
Description: Berlin (Mittler), 1884. Gr. 8°. VI, 111 S. mit einer Übersichtskarte des in Frankreich im Kriege von 1870/71 ausgeführten Kriegstelegraphen-Netzes. OLn mit goldgeprägtem Rücken und dreiseitigem Goldschnitt. Ordnungsgemäss aus Bundeswehrbeständen ausgesondertes Bibliotheksexemplar (Stempel). Von musealer Bedeutung und grösster Seltenheit. Chauvin begann seinen Militärdienst im Jahr 1830 und wurde 1832 zum Secondeleutnant befördert und 1845 zum Oberleutnant. 1856 übernahm er mit der Beförderung zum Major die Direktion der erst 1854 gegründeten königlich preussischen Telegraphen-Direktion in Berlin. Am 16. November 1857 unterzeichnete er für Preussen den Deutsch-Österreichischen Telegraphenvereins-Vertrag. Für seine Verdienste im Deutsch-Dänischen Krieg (1864), an denen er auf preussischer Seite im Rang eines Oberst als Leiter der Feldtelegrafie teilgenommen hat, wurde er anschliessend am 14. November 1864 in den preussischen Adelsstand erhoben. Auch während des Deutsch-Österreichischen Krieges (1866) war er Leiter der preussischen Feldtelegrafie. Zugleich war er ab 1864 Leiter der Abteilung Telegrafie im preussischen Handelsministerium. Nach Gründung des unter preussischer Führung stehenden Norddeutschen Bundes erhielt das Telegrafenwesen des gesamten Bundesgebietes am 26. Juli 1867 eine einheitliche Leitung. Hierbei wurde die Telegrafie von der Post getrennt. Zugleich endete auch die Unterstellung der Post und der Telegrafie unter das Handelsministerium. Die Leitung der neugegründeten äGeneral-Telegraphen-Direktionô wurde dem im selben Jahr (1867) zum Generalleutnant beförderten Chauvin als Direktor für das Gebiet des Norddeutschen Bundes und von 1871 an für das gesamte deutsche Kaiserreich übertragen. Im Jahr 1869 wurde er zum Generalmajor befördert. Am Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) nahm er ebenfalls teil. Bis 1872 als erster Generaltelegrafendirektor des Deutschen Reiches im Amt, trat Chauvin am 10. Oktober 1872 in den Ruhestand. In seinem Buch Die Organisation der elektrischen Telegraphie .... (1884) meint er: äDas Telegraphennetz, mit seinem länderumspannenden eisernen Maschen und Stationen, funktionirt wie das Nervensystem des menschlichen Körpers und übertrifft dieses in den Leistungen sogar an Schnelligkeit und Mannigkfaltigkeit. Wie die Empfindungsnerven die Vorgänge in den verschiedenen Körpertheilen dem Gehirn berichten und die im Gehirn konzipirten Befehle den zur Ausführung derselben bestimmten Organen mittheilen, so werden Meldungen an die Centralregierung und Befehle von dieser auf dem Telegraphennetze in kürzerer Zeit vermittelt, als die Nerven gebrauchen, um ihre Aufträge zu vollführen. Ein jeder Draht versieht die Funktionen beider Nervenarten.[à] In gleichem Sinne wie das Rückenmark als Hauptvermittler der Nerventhätigkeit anzusehen ist, so war es im letzten Kriege mit dem bis in das Grosse Hauptquartier, dem zeitweiligen Mittelpunkte der Regierungsthätigkeit, verlängerten Staatstelegraphennetz beschaffen, und die in demselben befindlichen grossen Telegraphenstationen fungirten buchstäblich gleich den Nervenknoten beim Menschen.ô (Wikipedia)

Keywords: FUNK.-

Price: EUR 400.00 = appr. US$ 434.74 Seller: Versand-Antiquariat Bebuquin
- Book number: 61448AB

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